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Stromerzeugung an der Überfallhase?

Geschrieben von Administrator am 10.05.2011
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Zum Bauvorhaben am Schützenhof in Quakenbrück fand am 11.04. eine Informationsveranstaltung statt. Den größten Teil der Kosten übernimmt das niedersächsische Landesamt für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz", zuständig für den Hochwasserschutz. Fragen und Einwände der  anwesenden naturschutzinteressierten Bürger bzgl. der Wasserkraftnutzung und der dort schon gefällten etwa 25 Bäume fanden keine Resonanz.
Deshalb fordere ich den Quakenbrücker Stadtrat auf, Möglichkeiten der Stromerzeugung an der Überfallhase in die Planungen für die Sohlgleite einzubeziehen und damit:

1.    einer Initiative grünes Licht zu geben, die (u.U. als Verein) das Geschenk der Wasserkraft am Haseüberfall nutzen will.

2.    für  etwas mehr „Energiefreiheit" der Bürger unserer Stadt zu sorgen (die Strommenge, die am Wasserfall gewonnen werden kann, entspricht in etwa dem Bedarf der Schützenhofsiedlung - Einschätzung des „Energieinstitut Hannover").

3.    den Bau der Fischtreppe einem künftigen Unternehmer überlassen zu können (in der letzten Woche sind die Fördergelder für erneuerbare Energien vom Bundesumweltministerium wieder erhöht worden).

Angesichts der aktuellen Lage in Japan erwarte ich auch von einer Kommune mehr Weitsicht, was die Nutzung alternativer Stromerzeugung vor Ort angeht. Wer das ganzseitige Interview mit Dr. Flügge (Atomkraftwerksleiter in Lingen) gelesen hat, weiß dass Quakenbrück genauso betroffen sein kann wie die jetzt zu evakuierenden japanischen Städte. Herr Flügge hatte in dem Bericht auf die, seit dem 11. September bestehende Flugverbotszone für Militärmaschinen hingewiesen. Aber gerade seit dem New Yorker Attentat wissen wir doch, dass Terroristen Flugverbotszonen missachten!

Ich traue dem Quakenbrücker Stadtrat zu, die Zeichen der Zeit zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und sich für die Ausschöpfung aller erneuerbaren Energien in unserem Raum einzusetzen  (es verursacht ja keine Kosten, für den Erhalt der Möglichkeiten zu sorgen)! Es reicht nicht, etwas zu wissen, ich muss auch handeln!   Es reicht ebenso nicht, gegen Atomkraft zu sein, wir müssen „Partei  ergreifen" für alternative Energiegewinnung!  

An dieser Stelle möchte ich auf die erste Quakenbrücker  Hauswindanlage hinweisen. Wind- und Wasserkraft sind schadstofffreie Stromlieferanten!

Am Samstag, 28. Mai findet dazu am Herzenkamp 7 ein „Tag der offenen Tür" statt.

Elke Kamphöfener-Krause,
Herzenkamp 7,
49610 Quakenbrück
Tel.: 05431 5326

Zuletzt geändert am: 10.05.2011 um 08:54

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