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Haushaltsplan Samtgemeinde Artland 2011 |
| Geschrieben von Administrator am 17.12.2010 |
Die geplante Reduzierung der Verschuldung ist sicher nicht der Erfolg unserer Appelle der vergangenen Jahre, sondern vielmehr die Folge der Einführung der Doppik und der erweiterten Überwachung durch das Haushaltssicherungsgesetz. Im weiteren Vorgehen ist es aus unserer Sicht aber schon im Vorfeld wichtig, durch eine erweiterte Kostenaufstellung die Transferaufwendungen in ihren einzelnen Positionen detaillierter auflisten. Es gilt, für die Ratsmitglieder eine größtmögliche Form der Verständlichkeit aufzubauen, um verantwortungsvoll entscheiden zu können.
In der Überlegung, wie es in den letzten 15 Jahren zur Verschuldung gekommen ist, sind viele Gründe erkennbar. Einer ist sicher der, dass letztendlich weder der Bürgermeister noch die Ratsmitglieder für Fehlentscheidungen in persönliche Verantwortung treten müssen.
Wir müssen uns an dieser Stelle ein klares Bild von der Dynamik des Geldes machen und klar erkennen, dass ein Vertrauensverlust auch gleichzeitig eine Gefährdung der Demokratie bedeuten kann und es erfordert die Verantwortung eines jeden, so zu handeln, als wenn die Gemeinde sein eigenes Unternehmen wäre.
Daher stellen wir den Antrag, die verabschiedeten Haushaltspläne in einer verständlichen Form, als Gemeindebrief oder Flyer, für interessierte Bürgerinnen und Bürger vorzubereiten und öffentlich auszulegen. Bei weiterem Interesse einzelner Bürgerinnen und Bürger ist sicher das Internetportal der Samtgemeinde ergänzend hilfreich.
Dass sich die Steuereinnahmen der Mitgliedsgemeinden erhöhen werden, ist auch für uns zunächst eine Beruhigung und daher stimmen wir einer Umlageerhöhung um einen Punkt begrenzt auf das Haushaltsjahr 2011 zu. Wohlwissend, dass diese Belastung für die Gemeinden Nortrup, Badbergen und die Stadt Quakenbrück in 2011 nicht gedeckt werden können. Ebenfalls anzumerken ist aber, dass die Wirtschaftskrise für die Ökologie positiv war. So ist in dem letzten Jahr der CO² Ausstoß nicht weiter angewachsen. Wir möchten nur darauf hinweisen, dass das Wirtschaft-Wachstum auch seinen Preis hat. Ökologische und soziale Missstände mit globalen Auswirkungen sind die Gegenspieler.
Jean Ziegler, UN-Sonderberichtserstatter, hat in seinem Buch „Der Geist des Geldes" in verständlicher Form die Zusammenhänge zwischen Ökologie und Wachstum, Armut und Kapitalismus aufgezeigt. Die Inhalte sind auch im Film in zusammengefasster Form zu erleben.
Der Film zum Artikel!
In weiten Teilen sind die Ziele mit den Ansichten von Jean Ziegler deckungsgleich.
Grüne Ziele, sind der Aufbau regionaler Wirtschaftskreisläufe, sozial und ökologisch nachhaltig, möglicherweise kann die Einführung eines Regionalgeldes (Artlandtaler) auch in unserer Region Hilfe leisten.
Zuletzt geändert am: 17.12.2010 um 15:50
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| Artlandtaler | am 17.08.2011 um 21:06 |
| Diese Idee lohnt es sich weiterzuverfolgen, besser: zu realisieren! Ich kenne die Umsetzung dieser Idee, ein eigenes Zahlungsmittel zu verwenden, von Antroposophen in Süddeutschland. Am Anfang stelle ich mir eine Gruppe vor, die aus vielen Lebensbereichen kommt. Man würde die \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\"Artlandtaler\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\" gegen Euros eintauschen(1:1)und innerhalb der Gemeinschaft mit dem neuen Zahlungsmittel einen fairen Handel aufbauen. Ich meine, es ist an der Zeit, weil gute Gemeinschaften mehr Sicherheit bieten, als die bisherigen Zahlungsmittel! Elke Kamphöfener-Krause |
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