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Erhalt der Gleichstellungsbeauftragtenstelle |
| Geschrieben von Administrator am 14.12.2008 |
Auch für Bündnis 90 Die Grünen im Artland ist das Thema Kemper unpopulär aber es hat im Zusammenhang mit dem Erhalt der Gleichstellungsbeauftragtenstelle in der Bevölkerung Diskussionen ausgelöst.
Eine große Anzahl vertreten die Meinung dass es für Unternehmer unzumutbar ist, Frauen in Schwangerschaft anzustellen, es ist zu teuer, so die weitläufige Ansicht. Für uns stellt sich nun die Frage wer soll denn nun die Kinder bekommen die wir doch so dringend brauchen, wenn die Frauen die im Beruf stehen dafür zu teuer sind. Ist es denn nicht so, dass alle Unternehmer das gleiche Problem haben, keiner ist davon mehr betroffen.
Noch Schlimmer ist das Argument, ebenfalls aus Teilen der Bevölkerung „Die Frauen werden schon ihre Kinder bekommen, ganz gleich wie sie gestellt sind.“
An diesen Äußerungen, meine Damen und Herren wird deutlich, wo unsere Gesellschaft wirklich steht und was wir zu tun haben. Noch in einer Zeit wo es den Meisten gut geht, gibt es bei uns eine, ich würde sagen, krankhafte Einstellung den Schwächeren, in diesem Fall, Frauen gegenüber.
Dieses Bewusstsein ist der anfängliche Verstoß gegen die Menschenrechte und es ist gleichfalls ein Verstoß wenn an diesem Bewusstsein nicht gearbeitet wird.
Es ist uns nicht zuletzt auf der Grundlage der freien Marktwirtschaft gelungen, seit dem zweiten Weltkrieg zu materieller Sicherheit zu gelangen. Diese Sicherheit hat uns die Möglichkeit gegeben auf menschenwürdiger Ebene tolerant zu sein und dieses auch in Gesetzen zu manifestieren.
Schneller als wir es wahr haben wollen kann sich dieses Bewusstsein der Menschenwürde verflüchtigen. Die Rede ist von einer kollektiven Verantwortung gegenüber unserem kollektiven Bewusstsein.
Unsere Aufgabe, liebe Ratsmitglieder ist es, die materielle Grundlage für diese Bewusstseinsarbeit zu legen. Von dieser heutigen Entscheidung wird ein geistiger Richtungsimpuls für unsere Region ausgehen.
Was sind wir uns Wert, unser Verantwortung darf nicht bei den sonntäglichen Bekenntnissen enden. Denken Sie über die Zusammenhänge nach.
Zuletzt geändert am: 14.12.2008 um 22:25
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