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Ergebnisse der Sicherheitsuntersuchung der AKW

Geschrieben von Administrator am 18.05.2011
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Nun liegen die Ergebnisse der Untersuchungen bzgl. der Reaktorsicherheit vor. Nicht überraschend kommen die hochdotierten Kommissionsmitglieder zu dem erschreckenden Ergebnis, dass sobald die geltenden Sicherheitskriterien auch nur geringfügig angehoben werden, keines der Deutschen AKWs die Sicherheitsstufe 3 erreichen. Das bedeutet, dass ein ähnliches Szenario, wie am 11. September in den USA, bei uns eine ungleich größere und nicht beherrschbare Katastrophe zur Folge hätte. Aber auch bei einfachsten kombinierten Szenarien bieten viele unserer AKWs keinen ausreichenden Schutz. Und trotzdem kommt die Untersuchungskommission nicht zu dem Schluss eine Empfehlung zur Abschaltung der AKWs zu geben. Warum? Die Verantwortung für diese weitreichende und nicht rückholbare Entscheidung obliegt nunmehr zum zweiten Mal der Bundesregierung, die diese Entscheidung am 6. Juni 2011 treffen wird. Es bleibt zu hoffen, dass zwischenzeitlich die Entscheidung getroffen wird, die derzeit abgeschalteten AKWs abgeschaltet zu lassen. Denn diese, so der Bericht, bergen mit Abstand die wenigsten Schutzmaßnahmen. So erreichen einige nicht einmal die erste Sicherheitsstufe. Wie soll es nun mit den Ergebnissen weitergehen? Analysen der Daten sind notwendig um endgültige Lösungen zu finden. Doch, egal wie sehr man die Daten auch strecken und recken wird, es ändert nichts an der Tatsache, dass keines der deutschen AKWs sicher ist. Dabei ist es völlig irrelevant, ob ein AKW in dem einen oder anderen Untersuchungspunkt gut abschneidet.Nur wenn ein AKW in allen Punkten mit der Sicherheitsstufe 3 abschneidet kann, aber auch nur bezogen auf die Untersuchungsszenarien, von einer „trügerischen“ Sicherheit ausgegangen werden. So oder so bleibt dadurch eines der wichtigsten Themen ganz außer Acht gelassen, die ungelöste Frage der Lagerung der Brennstäbe und des anfallenden Atommülls und die Gefahren, die davon ausgehen. Das bisherige Verhalten der Bundesregierung in der Energiefrage lässt nur bedingt die Hoffnung zu, dass nunmehr konsequent gehandelt wird. So bleibt das machtvollste Mittel der Demokratie, die Stimme des Volkes. Bundesweit werden bis zum 6. Juni zahlreiche Aktionen stattfinden- mit hoffentlich unzähligen Teilnehmern- bei den unmissverständlich klargemacht wird, dass die Bürgerinnen und Bürger diese gefährliche und veraltete Technologie nicht wollen. Aber noch mehr kann ein jeder tun. Wechseln Sie Ihren Stromanbieter, und achten Sie darauf dass Ihr „neuer“ ausschließlich Ökostrom liefert. Je größer der Anteil am Strom-mix ist, desto schneller ist ein notwendiger Ausstieg aus dem Atomstrom auch aus Sicht der Betreiber nötig. Doch alles Taktieren und verändern ändert nichts an einer zweiten Notwendigkeit, das Einsparen von Energie. Noch sind wir auf die Produktion aus fossilen Brennstoffen angewiesen. Das bedeutet aber weiterhin enorme Ausstöße von CO2. Energiegewinnung zu 100% aus Erneuerbaren wird nach heutigem Forschungsstand erst zum Jahr 2050 möglich sein. Ein früherer Einstieg in 100% Erneuerbare Energie ist möglich, aber dazu muss jeder bei sich selbst anfangen und überprüfen, ob Einsparungen von Energie möglich sind. Gleichzeitig muss die Industrie angehalten werden Pläne zu entwickeln und umzusetzen, die ebenfalls beträchtliche Mengen an Energie einsparen. Allen voran ist hier die Aluminiumverarbeitung gefragt, die als besonders energiegierig gilt. Auch zur Produktion von Photovoltaik- Anlagen werden Aluminiumprofile benötigt. Dass die deutsche Industrie so viel Energie benötigt liegt vor Allem darin begründet, dass man hier die Energie fast zum Nulltarif bekommt. Hier sind dringend Veränderungen notwendig. Müssten unsere Industrien ähnliche Preise für Energie bezahlen wie andere Unternehmen, dann würde ganz sicher in kürzester Zeit Mittel gefunden werden mit deutlich weniger Energie ebenso produktiv zu sein. Hier der Link zu der geplanten Groß-Demo am 28. Mai in Münster mit allen

Infos: www.antiatomgruppe-osnabrueck.de

Grüne Grüße Thorsten Kollmann

Zuletzt geändert am: 18.05.2011 um 09:37

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