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Die Gleichstellung von Frauen im Artland

Geschrieben von Administrator am 02.12.2008
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Die Gleichstellung von Frauen  im Artland ist alles andere als befriedigend, so das Resümee des regionalen Treffens der Grünen.  Die Vorfälle bei Kemper weisen deutlich auf, wie der Stellenwert von Frauen tatsächlich eingeordnet  ist. Aus Sicht von Bündnis 90 Die Grünen ist eine intensive  weitere Arbeit nötig um dem Gleichheitsanspruch, den wir alle in uns tragen, auch umzusetzen. Um so unverständlicher ist es nun, wieso die Samtgemeinde gerade hier Einsparungen  vornehmen möchte.

Wiedereinmal soll bei den Schwächsten unserer Gesellschaft, den Frauen, eingespart werden.

Es ist immer noch nicht klar was im  Vordergrund stehen soll.
Was ist wichtiger:“  Frauen zwischen Beruf, Kindern und Familie oder geht es uns nur ums Geld?“ So Grünen Sprecher Kudella .

Das Amt der Gleichstellungsbeauftragten ist sehr umfassend, so kann eine Gleichstellungsbeauftragte auf alle Entscheidungen des Rathauses  Einfluss nehmen, selbst Projekte entwickeln und beantragen und bei den Bürgerinnen und Bürgern, bzw. bei den ansässigen Firmen sich um die Situation von Frauen kümmern. Doch diese Arbeit ist intensiv und lässt sich nicht einfach so nebenher erledigen.
Eine Gleichstellungsbeauftragte auf der Ebene des Ehrenamtes, ist unter den untragbaren Zuständen wie  wir sie bei uns im Artland vorfinden, schon aus der Sicht des Zeitaufwandes  nicht denkbar, so Samtgemeinderatsmitglied  Maßmann. Schade ist auch, das die Frauenquote im Samtgemeinderat nur 6% ausmacht. Wie soll man so die richtigen Entscheidungen für alle fällen?
Die Herausforderungen der Zukunft, z.B. Integration von Migrantinnen, Vereinbarkeit der Berufsrückkehr, Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Verhinderung von Kinderarmut, Präventionsarbeit zu Alkoholmissbrauch, häusliche Gewalt, Wissenslücken in Sachen Mutterschutz aufdecken ...,  und nicht zuletzt  unliebsame Entscheidungen  im Zusammenhang des Klimawandels, müssen gleichermaßen von Frauen und Männern entschieden und getragen werden.
Wir müssen es lernen die Parität zwischen Frauen und Männern nicht als Belastung, sondern als Möglichkeit unserer Entwicklung zu sehen.- Doch  leider verrät der Blick auf den letzten Euro die  wahre Motivation.
Wir sind aufgerufen uns für eine Intensive Frauenarbeit einzusetzen.

Zuletzt geändert am: 02.12.2008 um 18:52

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