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Die Aufarbeitung der Vorwürfe um Johannes Bartelt lässt immer noch auf sich warten!

Geschrieben von Administrator am 17.11.2009
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Wie gesagt, auf der Kreismitgliederversammlung am 30. 10. wurde mit
mehrheitlichem Votum eine Aufklärung der Vorwürfe die  geegen Johannes
erhoben werden, unter den Augen der Öffentlichkeit abgegeben. Dieses ist der
Wunsch der Grünen im Landkreis und muss nun auch von Johannes akzeptiert
werden. (Konkret geht es um die Darstellung von Ufke Crämer vom  Sonntag den 15.11.09; erneut als Anlage beigefügt)

Hermann Maßmann

Alle Karten auf den Tisch!

Folgende Links als PDF!

Neuer Vorschlag von Thorsten Kollman:

Das Ermittlungsverfahren gegen Johannes Bartelt wurde eingestellt, der Streit des Kreisvorstandes mit dem Landesvorstand findet sein vorläufiges Ende mit einem Kompromissvorschlag des Schiedsgerichtes. Ist das das Ende der Streitigkeiten im Landkreis bei den Grünen?

Es wäre zu wünschen, doch nur die Zeit wird zeigen, ob es hier einen Frieden oder „nur“ einen Waffenstillstand gibt. Was bleibt sind spürbare Gräben und verhärtete Fronten. Einigkeit herrscht zunehmend in dem Wunsch nach innerer Einheit, und das ist auch gut so….

Was bleibt ist aber auch ein fader Beigeschmack. Letztlich ist zwar vieles beruhigt, doch nur wenig endlich besprochen. Das Gefühl von Verletzungen und Machtspielerein bleibt. Die Schauplätze der Auseinandersetzungen, die einst im Landkreis begonnen hatten sind über das Land geschwappt und haben einen Graben durch den Kreisverband und in der Zusammenarbeit mit dem Landesverband nach sich gezogen.

Viele Mitglieder sind nicht müde geworden auf innere Einheit und Besinnung auf die wesentlichen politischen Aufgaben hinzuweisen. Bei all der Auseinandersetzung ist aber auch eines klar geworden, die Grünen sind streitfähig, wie eh und je, und auch das ist gut so….

Was bleibt ist auch eine klare Abgrenzung derer die Johannes und „seine“ Politik unterstützen und derer, die genau dieses nicht länger bereit sind mitzutragen.

Was mir in Erinnerung bleibt ist der kompromisslose Einsatz eines Kreisvorstandes hinter seinem Geschäftsführer, in schweren Zeiten. Erleben wir das gleiche kompromisslose Unterstützen des Vorstandes durch den Geschäftsführer?

Was bleibt ist auch die Erfahrung derer, die sich durch eben ihren Geschäftsführer genötigt gefühlt haben dieses oder jenes zu tun, oder eben nicht. Und das offenbar zu vielen Austritten aus der Partei geführt hat.

Eine sorgfältige Prüfung aller Unterlagen, Vorwürfe, Korrespondenzen etc. zeigt ein Bild von minimalen Verfehlungen durch den Vorstand und seinen Geschäftsführer. Nichts das eine Entlassung von Johannes gerechtfertigt hätte, nichts das einen Rücktritt des Vorstandes gefordert hätte. Nichts, das rechtlich hätte zu irgendetwas führen müssen. Aber vieles, das zeigt, dass hier enorme Unzufriedenheit mit der inneren „Führung“ vorliegt. Und darum glaube ich nicht an die „Erledigung“ des Problems.

Dennoch würde ich hier an dieser Stelle gerne einen Schlussstrich unter das Thema ziehen, jedoch nicht ohne erneut zu mahnen. Was bleibt sind viele Fragen, kaum Antworten. Die Tatsache, dass keine schlüssigen Vorwürfe gegen Johannes oder den Vorstand vorliegen, heißt nicht, dass alles wieder in Ordnung ist, und dass man einfach so weiter machen kann. Nein, vielmehr heißt das, dass sich dringend etwas ändern muss. Ausschlaggebend für die gesamte Situation waren Dissonanzen zwischen dem „alten“ Vorstand und Johannes. Diese Dissonanzen haben sich im Folgenden in mindestens zwei Lagen erweitert. Diese Lager haben weiter Bestand, und das bleibt eine ungesunde Sache. M.E. gibt es nur eine Lösung, und die liegt in der Veränderung der Aufgabenbeschreibung des Geschäftsführers. Ich sehe die Aufgabe der Politischen Agitation bei dem Kreisvorstand und nicht in der Person eines Geschäftsführers. Daraus ergeben sich einfache und klar definierte Aufgabenbereiche. So, und nur so, ist eine gewinnbringende Zusammenarbeit möglich.

Vor uns liegen enorme Aufgaben. Die Akzeptanz durch die Wählerinnen und Wähler ist so groß, wie niemals zuvor. Von Woche zu Woche steigen die Umfragewerte. Stellenweise sind die Grünen zweitstärkste Fraktion in den Bundesländern, bundesweit bewegen wir uns auf einen Patt zur SPD zu. Egal, wie die Wahlergebnisse letztlich wirklich sich darstellen werden, wir werden deutlich mehr politische Verantwortung in der Zukunft übernehmen dürfen. Und daran gilt es zu arbeiten. 

An dieser Stelle kann und will ich dafür werben Partei zu ergreifen, Stellung zu beziehen und politisch aktiv zu werden.

Zuletzt geändert am: 06.12.2010 um 19:30

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Kommentare

Ein kleiner Ausschnitt... am 19.11.2009 um 20:18
Liebe Artland-Grüne,
es ist schön zu lesen, dass Ihr Euch mit dieser Rubrik um eine Aufklärung der Vorwürfe bemühen wollt und jenseits der Zensur Meinungen und Sachverhaltsdarstellungen an dieser Stelle veröffentlicht, was der homepage des Kreisverbandes bisher nicht geglückt ist.
Doch wer bei der letzten Kreismitgliederversammlung anwesend war, wird hier leider kaum sein vollständiges Wissen preisgeben. Das Ermittlungsverfahren gegen Johannes läuft noch und in die Ermittlungen sollte an dieser Stelle auch nicht eingegriffen werden, allein schon deshalb, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.
Das Verhalten von Johannes auf der KMV, denjenigen, die sich trauten, den Mund aufzumachen und Fehlverhalten offen auszusprechen, mit Strafanzeigen zu drohen, ist nicht neu.
Zu keinem der Vorwürfe hat Johannes sich tatsächlich geäußert.
Dass eine Vielzahl der anwesenden Mitglieder, die in großen Teilen auf kaum einer KMV bisher gesehen worden waren, nicht wirklich an einer Aufklärung interessiert waren, dokumentierten bereits die vor Beginn der Veranstaltung hoch gehaltenen Solidaritätsbekundungen in Form von Schildern mit der Aufschrift "Johannes muss bleiben". Mein Wortbeitrag auf der KMV wurden in der Reihe hinter mir durch hsyterisches mir in das Wort Fallen durch Schreien einer Sympathisantin einerseits und körperliches Anrempeln andererseits begleitet. Sieht so die hochgehaltene Basisdemokratie aus?
Allein die Sachverhaltsdarstellungen und als Tatsache dargestellten rechtlichen Wertungen auf der homepage des Kreisverbandes und eines weiteren OV lassen das Ganze zu einer Provinsposse werden, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Vielleicht sollten die jetzigen Aufklärer einmal genau die Satzung des Kreisverbandes lesen, dann wüssten sie, dass die Kündigung formal ordnungsgemäß war.
Insbesondere eine Stellungnahme von Felicitas zu der ganzen Angelegenheit fehlt bis heute. War sie womöglich doch über den anstehenden Beschluss der Kündigung informiert und ist der Vorstandssitzung ferngeblieben, weil sie sich nicht aktiv an der Kündigung beteiligen, diese aber auch nicht verhindern wollte, um anschließend bei sich wendender Stimmung der Basis auf dem Zug sitzen zu bleiben?
Es passt auch offensichtlich nicht in das Bild, dass eine ordnungsgemäße anstatt einer fristlosen Kündigung ausgesprochen wird, um die soziale Härte der Kündigung in Grenzen zu halten. Dies ist dem ehemaligen Vorstand nun offenbar zum Verhängnis geworden. Die sofortige Freistellung von der Arbeitstätigkeit ist im Übrigen ein völlig normaler Vorgang, der nicht damit in Verbindung zu bringen ist, dass an den Vorwürfen womöglich doch nichts dran sei. Dies müssten Teile des neuen Vorstands und Johannes selbst als Gewerkschaftsmitglieder am besten wissen.
Als demokratische Partei halten wir uns, wie alle anderen auch, an die Gesetze. In § 25 Parteiengesetz heißt es u.a.: "Von der Befugnis der Parteien, Spenden anzunehmen, ausgeschlossen sind:
.....
Nr. 7 Spenden, die der Partei erkennbar in Erwartung oder als Gegenleistung eines bestimmten wirtschaftlichen oder politischen Vorteils gewährt werden;..."
Soviel zu der Frage, ob die Zahlung von Geld durch eine Person an eine Partei, die im zeitlichen Zusammenhang mit enstandenen Fahrtkosten zu einer Veranstaltung, deren Nutznießer auch der "Spender" war, eine Spende darstellt.
Und wer es auf der KMV überhört hat: Die Bahntickets und der zusätzlich gecharterte Bus haben offenbar Kosten in vierstelliger Höhe verursacht, ohne dass hierfür vor Antritt der Fahrt ein Beschluss vorgelegen haben soll...
Nochmal ein kleiner Ausschnitt... am 19.11.2009 um 20:20
Der letzte Kommentar stammt von mir,

Ulrike Szlapka, Sprecherin OV Belm
Wo wollen die Szlapkas noch Unruhe reinbringen? am 24.11.2009 um 22:49
Es ist schon ein starkes Stück, wenn ich Mal auf die Internetseite von OV- Freunden schaue.
Da schreibt Ulrike Szlapka ihre Meinung als bissigen Kommentar gegen Johannes Bartelt und gleichzeitig wird ihr Mann aktiv in Gm-Hütte Düte-Kaffee um zu schauen, ob auch alles in die richtigen Bahnen läuft!
Thomas Szlapka mußte bei einem Grünen-Treffen unbedingt abtasten,raushören, mehrhören- was denn die Basis um Johannes Bartelt sich einfallen läst.
Schade, dass die Grünen sich so selbst zerfleischen!!!
Georg Hehemann
OV-Vorsitzender Hagen a.T.W
Es gibt einen Bericht des Vorstand vom 12.12.2009 am 16.01.2010 um 15:12
Der Kreisvorstand hat während der Kreismitgliederversammlung am 12.12.2009 eine Stellungnahme bzg. der Vorwürfe gegen den Geschäftsführer.
Hier der Link:http://www.gruene-os-land.de/presseberichte/kreisverband-os-land/not_cached/inhalt/bericht_des_kreisvorstandes_121209/einzelansicht/?cHash=a25b1d5a62
Es kommt Licht in den Tunnel......................! am 30.05.2010 um 21:25
Die KMV am 29. Mai 2010 brachte ein ganz eindeutiges Ergebnis!!!

Endlich Schluß machen mit den Gezanke- Wir GRÜNEN müssen zusammen halten.

Lasst uns wieder BASIS-Arbeit leisten und wir stecken die anderen im Sack!!!!

Gruß
Georg Hehemann
OV- Vorsitzender
Hagen a.T.W

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