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Michael Kudella

Erster grüner Gemeinderat in Nortrup und Mitglied der Gruppenfraktion SPD / Bündnis 90 die Grünen

´Ausschuss Umwelt, Heimat und Tourismus

Michael Kudella

Zur Person:

  • Jahrgang 1952, verheiratet, zwei erwachsene Töchter

Meine allgemeine Einschätzung der aktuellen Lage vor Ort:

  • Da wurde viel zu lange schon betriebsblind hauptsächlich den Interessen der Agrarindustrie und der Energiekonzerne hemmungslos Entfaltungsmöglichkeiten gewährt und ansonsten rigide nach Gutsherrn Art von oben nach unten durch regiert.
  • Hier ist es höchste Zeit Fehlentwicklungen zu stoppen - aber nur mit der Unterstützung in Form Eurer zahlreichen Stimmen kann es uns gemeinsam gelingen neue zukunftsfähige also auf Nachhaltigkeit im Umgang mit natürlichen Ressourcen ausgelegte Wege zu beschreiten.
  • Wir müssen im Zuge dessen unbedingt erreichen, dass auch hier im ländlichen Raum die Kluft zwischen Arm und Reich sich nicht verbreitert (wir wollen doch alle hier keine eingeschlagenen Fensterscheiben, geplünderte Läden und brennende Autos), sondern sich langfristig schließt und sich ein alles übergreifender sozialer Friede entwickelt, der Basis einer konstruktiven und produktiven Kooperation zwischen den gesellschaftlichen Schichten sein wird und somit allen Menschen und ihrer Umwelt als Lebensgrundlage hier zum Vorteil gereicht (so frei nach dem Motto "der erfolgreichste Egoist ist ein Altruist" eigentlich ja ein alter urchristlicher Grundsatz).

Konkrete Primärziele: (Das Drama am Dümmer!)

  • Es geht für mich in Nortrup (und leider nicht nur hier) hauptsächlich darum, den Bau weiterer Großmast/Aufzucht- Ställe und die daraus resultierende Überdüngung mit ihren fatalen Folgen der Vergiftung des Oberflächenwassers sowie des Grundwassers zu verhindern und die Geruchs- und Lärm- Belästigungen (vermehrter Schwerlastverkehr) und einhergehende gesundheitliche Beeinträchtigungen für Nortruper Bürger durch Nachdruck auf die Einhaltung gesetzlicher Auflagen für bestehende Anlagen so weit wie möglich auszuschließen.
  • Darüber hinaus gilt es den Bau von weiteren Biogasanlagen und die damit einhergehende "Vermaisung" und der "Maistourismus" in unserer einstigen Kulturlandschaft (Weide- und Getreide- Land und aufgelockerte Mischwälder) zu verhindern.
    (das Thema Biogas wird hier auf der Homepage ausführlich behandelt - bitte Suchfunktionen links oben nutzen)
  • Der ungebremst fortschreitenden Vernichtung von Feldhecken/Wallhecken und dem Kahlschlag von Straßenalleen muss Einhalt geboten werden (Siehe Erläuterungen unten)

Dazu noch folgende Erläuterungen:

  • Es erscheint schon fast zynisch, wenn die regierende CDU/FDP- Gemeinschaftsfraktion selbst in ihrem aktuellen Wahlprogramm noch von Förderung des Tourismus im Artland und Bewahrung des Kulturschatzes Artland spricht und gleichzeitig zu verantworten hat, dass die Giebel der Fachwerkhöfe schier unendlich großen Wellblechhallen (Lagerhallen/Ställen für Massentierhaltung) der Agrarindustrie Platz machen mussten mit all den negativen Begleiteffekten für unsere fünf Sinne sowie für die Kulturlandschaft selbst.
  • Man hat nebenbei auch noch zugelassen, dass die Agrarindustriellen die vielen Feldhecken/Wallhecken (Garanten für Biodiversität und Schutz vor Bodenerosion durch Wind bei Trockenheit) der noch einfacheren Bearbeitung durch ihre Monster- Maschinen wegen nach und nach entfernt haben um riesige Monokulturflächen zu gewinnen.
  • Welcher Tourist sollte dies alles als Kulturschatz betrachten und sich von dieser Blech- Kulisse, durch die nun fehlenden Wallhecken auch schon von weitem sichtbar, angezogen und eingeladen fühlen?
  • So ist es doch eigentlich der Hohn schlechthin, wie leichtfertig und anscheinend gedankenlos in deren Wahlprogramm mit dem Wort "Nachhaltigkeit" umgegangen wird.
  • Hier möchte die CDU/FDP- Mehrheitsfraktion einfach nur opportunistisch mit einem nachgewiesenermaßen zugkräftigen Modewort auf einen Zug aufspringen, der eigentlich immer schon grundsolide und zielstrebig von den Grünen gesteuert wurde, um Wählerstimmen abzugreifen und mit  solcher Augenwischerei und ähnlichen Wähler-Täuschungsmanövern alte Mehrheitsverhältnisse  zu zementieren versuchen.
  • Dank eurer Hilfe sollen derartige Täuschungsversuche eine gerechte Quittung erhalten.

Danke für Euere  geschätzte Aufmerksamkeit!

Grüne Grüße
Michael Kudella


Wer von Euch sich die Zeit nehmen möchte, mehr über weitere grüne Ziele und Details in der politischen Arbeit zu erfahren, der sollte sich auch die Ziele und Vorstellungen unserer anderen Kandidaten auf der Zunge zergehen lassen.

Ich gehe ebenso Punkt für Punkt mit deren Erklärungen und Forderungen konform wie umgekehrt.

Hier gibt es keine Widersprüche - allenfalls Ergänzungen - es sind eben unsere gemeinsamen Ziele, die für alle Wahlbereiche zutreffen.

 

Noch Fragen?

Dann kontaktiert mich doch unter Kirchstrasse 3, 49638 Nortrup, Tel: 0 54 36 / 96 81 81

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