Zukunft der Musikschule
Grüne: Gespräch unter externer Moderation für Zukunft der Musikschule
Quakenbrück - Die Kunst- und Kulturentwicklung im Artland haben die Grünen auf ihrem jüngsten Treffen thematisiert. Besonders begrüßt wurde die Initiative von Stadt und Samtgemeinde zur Eröffnung der Hundertwasserausstellung. Kritisch gesehen wurde hingegen das Vorgehen der Samtgemeinde gegen den Musikschulförderverein.
Das gesellschaftliche und kulturelle Gemeindeleben gerate schon durch die beabsichtigte Erhöhung der Kreisumlage unter Druck, stellte Manfred Krause fest.
Zudem sei eine Einsparung von 900 000 Euro im Jahr bei der Musikschule vorgesehen, die der Landkreis Osnabrück auch durch den Austausch der BAT-Kräfte gegen Honorar-Kräfte erreichen wolle, kritisierte der Grünen-Sprecher.
Nicht nur die schwierige Ausgangssituation der Musikschule mit Sitz in Osnabrück und dem Förderverein im Artland habe dazu geführt, dass diesem nun die Räume an der Langen Straße seitens der Samtgemeinde Artland gekündigt wurden und damit der Musikschule in Quakenbrück ein weiterer Schlag versetzt werde.
Aus Grüner Sicht bleibe zu hoffen, dass der Förderverein seine ehrenamtliche Arbeit trotzdem fortführe und alle Bürger weiterhin die Arbeit der Musikschule bei Stadtmusical und Stadtfesten u.a. miterleben können.
Ein Gespräch unter externer Moderation kann nach Ansicht der Grünen dazu beitragen, für die Zukunft der Musikschule eine Lösung zu finden, bei der die Kulturbelange der Bürger in der Samtgemeinde gegenüber den Sparinteressen des Landkreises stärkeres Gewicht erhalten müssten.







