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Passivenergie-Turnhalle

... für Quakenbrück?
 

Nortrup - Die Neuplanung der Turnhalle in Quakenbrück-Neustadt wollen die Grünen nutzen, aktuelle Anregungen aus der Klimadebatte zu berücksichtigen.

Ratsherr Hermann Maßmann sprach sich beim jüngsten Treffen der Grünen dafür aus, den bisherigen Entwurf in Passivenergiebauweise zu verbessern.
Um dieses Thema voran zu bringen, wollen sich die Grünen in naher Zukunft mit Architekten beraten, die sich auf diese Bauform spezialisiert haben. Kurze Erläuterung wie funktioniert ein Passivenergiegebäude?
Neben einer noch und Dreifachverglasung wird die Wärme der verbrauchten Luft entzogen und durch einen Wärmetauscher der frischen Luft zugeführt (Wärmerückgewinnung).

Angetrieben wird das System durch Solarenergie und es kommt, bis auf einen äußerst geringen Teil, ohne Fremdenergie aus.
Ein weiterer notwendiger Schritt sei, dass die Samtgemeinde alle Optionen prüfe, Energie einzusparen und alternative Energieformen zu nutzen.
Dies solle unter Einbeziehung einer unabhängigen Energieagentur geschehen.
Geprüft werden solle, welche öffentlichen Gebäude sich mit Solaranlagen ausrüsten ließen.
Generell müsse aber alles auf den Prüfstande gestellt werden.
Angefangen von den Dienstwagen über die Verkehrsplanung bis zum Beschaffungswesen.
"Die Gemeinde besitzt hier ein Einsparpotential von bis zu 70%", zeigte sich Maßmann optimistisch.
Dies könnte einen Schneeballeffekt für die Privatwirtschaft auslösen.
Wichtig sei, dass man die Energiepolitik zu einem eigenen Wirtschaftszweig ausbaue, erläuterte unser Vertreter im Samtgemeinderat.
Auf Unverständnis stieß in diesem Zusammenhang die Konzessionsvergabe an RWE und EWE für die Strombereitstellung.

Die Grünen zeigten sich überrascht, dass ein den Grünen vorliegendes Angebot der Teutoburger Energiewerke (TEN) an die Gemeinde bei dieser nicht eingegangen sein soll.

Der Nortruper Grünen-Vertreter Michael Kudella zeige sich enttäuscht, dass eine Chance verpasst würde, öffentlich zu diskutieren, was das Angebot der TEN im Vergleich zur RWE ökologisch bedeutet habe.
Es sei zu klären, warum ein Angebot dieser Brisanz bei der Vergabe nicht berücksichtigt worden sei, so die einhellige Meinung der Anwesenden.

 Antrag und Anregung im Rat  und Pressebericht vom 02.03.2007

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