Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken &handeln! Willst du auch an der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos
und Materialien:
skip to content

Gewinnbringende Alternative zum Osterfeuer

Menslage, den 16.05.2007

Bündnis90Die Grünen stellen den Antrag alles anfallende Holzhackschnitzelmaterial als Energiequelle für samtgemeindeeigene Gebäude zu bevorraten und zu nutzen.
Die jährlich durchgeführten Entastungen der Wegränder, seitens des Bauhofes, bringen einen Vorrat von 150m3 Holzhackschnitzel.
Dieses entspricht einem Heizwert von ca. 15000 l Heizöl.
 

Bündnis90Die Grünen stellen den Antrag Osterfeuer, die nicht auch als kulturhistorisches Ritual dienen, zu untersagen. (individuelle Kleinfeuer seien anmeldefrei, größere Gemeinschaftsfeuer müssen angemeldet werden)
In diesem Zusammenhang könnte die Samtgemeinde anbieten Strauchholz , welches zur Zeit von Landwirten zu Ostern, aus Entsorgungsgründen verbrannt wird, abzuholen.
Eine sinnvolle Idee ist es die Abholung des Strauchmaterials gemeinsam mit die Verein für Jugendhilfe (eine sinnvolle Arbeit) und dem Bauhof anzubieten.
 

Als Anmerkung möchte ich darauf hinweisen, dass durch den anhaltenden Strukturwandel in der Landwirtschaft von Seiten der intensiven Agrarproduktion Feldränder verstärkt gesäubert werden.
Leider ist durch fehlerhaftes Verhalten der Landwirtschaftkammer im Antragsjahr 2005 den Landwirten nahegelegt worden Feldgehölze ( Landschaftselemente ) nicht zu kartieren .

Somit entfällt weiträumig die Förderung der Landschaftselemente, die der Gesetzgeber eigentlich gewollt hat.

Zitat des Leiters des Landwirtschaftsamtes Bersenbrück „der immense Verwaltungsaufwand sei nicht zu verantworten gewesen“.
Landschaftselemente haben somit keinen wirtschaftlichen Nutzen aus Sicht der Agrarzuwendungen, dürfen zwar nicht beseitigt werden ( auf den Stock setzen oder “Säubern“) sind zulässig, sie werden aber auch nicht gepflegt oder sogar vermehrt.
Diese Situation ist zunächst bis 2013 festgeschrieben.
Aus Sicht des Klimaschutzes und aus Sicht des Naturschutzes sollte ein Umdenken in der Bewirtschaftung der Randstreifen erfolgen.
Das „Auf den Stock setzen“ ist dem „Säubern“ vorzuziehen, weil gerade das Buschwerk an den Feldrändern eine weiträumige Vernetzung der noch verbliebenen Biotope ermöglicht.
Auch wenn aus Sicht der Agrarproduktion der Schattenwurf und der reduzierte Pilzinfektionsdruck durch windoffene Feldränder wirtschaftliche Vorteile bietet, sind, im Zuge des Klimawandels, die Vorteile einer vernetzten Biotoplandschaft, über ganz Europa; vorzuziehen.
So werden starke Stürme abgeschwächt, Wassermassen nach Starkregen mehr zurückgehalten, Bodenerosionen verhindert und einer Vielzahl von Lebewesen die Lebensgrundlage gegeben und erhalten.
Einfaches Indiz ist z.B. der Gesang der Vögel und das ist nicht zuletzt auch wichtig für den Tourismus. 

Anlage:
Auflistung der Osterfeuer im Raum Borg und Wasserhausen aus diesem Jahr. !4 Feuer auf ca.1000 ha ergeben einen Volumen von ca.90 m3 Holzhackschnitzel.........

Powered by Website Baker, basedesign by gavjof I modified and adapted by Webmaster